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Das richtige Winterauto finden

Zum Winterauto wechseln – aber welches?

Quelle: @jerrykavan | unspash.com

Nicht jedes Auto ist für den Winter gemacht. Bei einem Abo-Fahrzeug von uns kannst du aber im Winter ggf. auf ein anderes, vielleicht besser geeignetes Auto wechseln. Bei der Wahl des Winterautos kann man viel falsch, aber genauso auch viel richtig machen. Damit du bei der Wahl eures Wintergefährten die richtigen Entscheidungen triffst, geben wir dir heute einige Tipps mit auf den Weg.

Vorab gilt es aber zu sagen, dass man nicht pauschal sagen kann, dass es „das richtige“ Winterauto gibt. Es hängt immer davon ab, wo du das Auto fährst und welche Ansprüche du hast. Fährst du zum Beispiel viel im Flachland, wo eher wenig Schnee liegt, brauchst du nicht zwangsläufig einen großen Allrad-SUV. Wohnst du hingegen in bergiger Landschaft mit viel Schneefall, kann dir ein Allradantrieb oft helfen.

Auch wenn du eines unserer vorgeschlagenen Reiseziele bereisen möchtest, solltest du dir vorher Gedanken darüber machen, ob du die Wahl deines Autos danach richtest oder eben dein Abo-Auto vor deinem Urlaub tauscht.

Welcher Antrieb ist am Besten?

Bei der Überlegung um ein Winterauto macht man sich wohl zuerst Gedanken um die Antriebsart. Wie schon oben erwähnt ist der sportliche Heckantrieb im Winter die wohl ungünstigste Wahl. Zahlreiche Drifts, unkontrollierte Ausbrüche und unsicheres Fahrverhalten kommen damit nämlich einher. Lediglich an Steigungen kann ein am Heck angetriebenes Auto besser anfahren als ein Auto mit Frontantrieb.

Am besten eignet sich im Winter wohl aber ein Frontantrieb mit zuschaltbarem, intelligentem Allrad. Ein intelligenter Allradantrieb schaltet sich automatisch zu, sobald das Fahrzeug schlechte Traktion feststellt und bewegt sich ansonsten mit Frontantrieb fort. Ein permanenter Allradantrieb würde sowohl den Verschleiß und auch den Verbrauch erhöhen.

Du erkennst ein Allrad-Auto meist an gewissen Begriffen, die im Fahrzeugnamen auftauchen. Die gängigsten Hinweise auf ein Allradfahrzeug findest du hier:

  • „quattro“: So nennt nur Audi seine allradgetriebenen Fahrzeuge .
  • „AWD“: Steht für all-wheel-drive und wird markenübergreifend verwendet.
  • „4matic“: Diese Bezeichnung verwendet Mercedes für Allradfahrzeuge.
  • „4motion“: Diesen Namensteil tragen Fahrzeuge mit Allrad von VW.
  • „4WD“: Steht für four-wheel-drive und ist ebenfalls keiner Marke zuzuordnen.
  • „4×4“: Beschreibt markenübergreifend den Allradantrieb.
  • „xDrive“: Ein Kürzel für Allrad, das nur BMW verwendet.

Neben den oben genannten Bezeichnungen gibt es noch zahlreichere weitere, die meist aber nur auf ein bestimmtes Modell bezogen sind und nicht markenübergreifend verwendet werden.

Wichtige Features für den Winter

Während im Sommer vor allem Ausstattungen, wie Dachfenster, Klimaanlage und Sitzbelüftung wichtig sind, ändern sich die Bedürfnisse im Winter um 180 Grad. Um 100% Komfort im Winter zu genießen, solltest du bei deinem Winterauto nach folgenden Ausstattungen suchen:

  • Sitzheizung
  • Lenkradheizung
  • Frontscheibenheizung
  • beheizbare Außenspiegel
  • Standheizung
  • ESP / ASR (Elektronisches-Stabilitäts-Programm / Antriebs-Schlupf-Regelung)

Falls du auf einen alten Gebrauchten zurückgreifen möchtest, solltest du unbedingt auch darauf achten, dass du sicher unterwegs bist. Achte daher auch darauf, dass du genügend Airbags und Sicherheitsfeatures hast.

Im Winter ist aber nicht immer der große SUV clever. Ein Kleinwagen heizt sich deutlich schneller auf und lässt sich auch schneller von Eis und beschlagenen Scheiben befreien. Hier kann dir auch deine Klimaanlage helfen. Wenn deine Scheiben von innen beschlagen sind, lassen sich die Scheiben mit einer eingeschalteten Klimaanlage deutlich schneller davon befreien, da die Klimaanlage die Luft zusätzlich entfeuchtet, was die Nässe von den Scheiben nimmt.

Sicher unterwegs

Nicht nur die Ansprüche an deine Ausstattung, sondern auch die Ansprüche an die Verschleißteile sind im Winter deutlich umfangreicher als im Sommer. So solltest du vor deiner Fahrt dringend folgende Verschleißteile prüfen:

  • Licht
  • Bremsen
  • Batterie
  • Frostschutzmittel
  • Reifenprofil

Was du bei deinen Winterreifen alles beachten musst, findest du hier: Die Winterreifen. Besonders hilfreich kann es sein, die Frontscheibe tauschen zu lassen, wenn sie schon viele Kratzer aufweist. Gegebenenfalls kann hier sogar die Teilkaskoversicherung beansprucht werden und du wirst bei Dunkelheit deutlich weniger geblendet.

Fazit

Bei aller Sicherheit und Nützlichkeit, den Winterautos mitbringen: Allrad, gute Ausstattung und gute Reifen ersetzen keinen sicheren Fahrstil. Bei vereistem Untergrund bremsen alle Autos schlecht. Sei also trotzdem immer aufmerksam und sicher im Straßenverkehr unterwegs.

Das richtige Winterauto muss jeder für sich selbst finden und ist ganz davon abhängig unter welchen Konditionen man fährt. Trotzdem hoffen wir, dass ihr mit unseren Tipps eine leichtere Wahl habt und nun wisst, worauf ihr achten müsst, wenn ihr euch ein neues Winterauto aussucht.

Veröffentlicht in Allgemein

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